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@KonstantinNotz Solche Sachen sind immer schön, wenn Leute mit "aber die anderen Länder ..." kommen.
@KonstantinNotz @heluecht Gerade im Energiesektor muss man ja die anderen Länder berücksichtigen. Was bringt es wenn Deutschland die Kohlekraftwerke abschaltet und die Energieunternehmen dann an der Energiebörse dann doch wieder hintenherum aus Polen, Tschechien etc Kohlestrom beschaffen und durch erhöhte Nachfragen dort die Kapazitäten erweitert werden?
@betamax65 Gar nichts! Deshalb bringt es nur etwas umweltverträgliche Alternativen aufzubauen und Energie einzusparen. Beides Sachen die man mit Ansage verpatzt hat. Letztendlich werden nur radikale Lösungen wie der Ausstieg aus dem Kapitalismus mit all seinen Folgen bleiben.
@KonstantinNotz Unter den Top 10 ist weder Flugverkehr noch Autoverkehr. Trotzdem gehen die umweltpolitischen Debatten mehr um diese Themenbereiche. Aus meiner Sicht ein Hohlweg.
@betamax65 Aus meiner Sicht bist Du da auf einen Hohleeg. Denn nur wenn wir an allen Schrauben drehen, wenn wir keinen Bereich von den Veränderungen ausnehmen, werden wir es schaffen dem Klimawapndel die übelsten Spitzen zu nehmen. Mehr aber auch nicht.
@KonstantinNotz @betamax65 Ryanair alleine hatte 2018 einen CO2-Ausstoß von 9,9 Millionen Tonnen: www.haz.de/Nachrichten/Wirtsch…

Dadurch dass 2020 der Flugverkehr drastisch zurückgegangen war, dürften sie in dieser Rangliste ein paar Plätze zurückgerutscht sein.
@heluecht @KonstantinNotz Und? Um unter der 2 Grad Grenze (1,5 ist nicht mehr zu halten) darf die Menschheit in der nächsten Dekade nur 870 Mrd Tonnen CO2 produzieren. Inklusive der geplanten Neubauten von Kohlekraftwerken (weltweit) liegen wir alleine in diesem Sektor bereits bei 850 Milliarden Tonnen. Bleiben nur noch 20 Milliarden weltweit übrig. Da könnt ihr mit eurem Kleinklein kommen wie ihr wollt, das hat Null Auswirkungen auf das Klima. Augenwischerei
@betamax65 Stimmt, wirkliche Veränderungen wird man nur mit äußerst radikalen Veränderungen erreichen. Für sanfte Korrekturen ist man so ca. 30 bis 40 Jahre zu spät dran. Ein erster Punkt wäre es den Kapitalismus zu beseitigen und auf ein Wirtschaftssystem umzusteigen das nur noch auf die Befriedigung natürlicher Bedürfnisse aller und Nachhaltigkeit ausgelegt ist. Das würde schon einen großen Teil der CO2 Produktion beseitigen. Aber das wäre nur einer von vielen notwendigen harten bzw. tiefen Einschnitten. Für weniger hat man wie gesagt trotz aller Warnungen und Proteste viel zu lange gewartet.
@ravenbird Da gebe ich recht. Ein höher weiter schneller System steht im direkten Gegensatz zu Umwelt und Sozialen Themen. Ständiger Wachstum um Aktionäre zu befriedigen taugt nichts für Umweltschutz. Aber genau Aktienfonds werden empfohlen für die Absicherung im Alter da man alles andere an die Wand gefahren hat. Ich persönlich glaube das man den Kampf nicht nur nicht gewinnen kann, sondern ihn bereits längst verloren hat. Die Menschheit hat sich in der Natur zum Parasiten entwickelt
@betamax65 In der Tat ist der Mensch auf die Erde bezogen ein Parasit/Krankheit/Schädling. Das wurde er jedoch in meinen Augen erst durch das Streben nach Macht und Ideologien wie den Kapitalismus. Und solche Sachen haben inzwischen nahezu alle Bereiche unseres Lebens und Daseins durchdrungen. Nur wenn wir das überwinden, werden wir etwas erreichen. Und wie gesagt denke ich das wir selbst mit sehr radikalen Einschnitten und Veränderungen auch nur den übelsten Folgen des menschgemachten Klimawandels die Spitzen nehmen können. Aber wenn wir nichts in der Richtung machen, wird es noch viel schlimmer.
@ravenbird Das Problem ist das eine radikale Änderung nicht in Form einer Vollbremsung stattfinden kann. Damit wäre ein absolutes Chaos vorprogrammiert (mal unabhängig davon das es wohl eh nicht möglich wäre), andererseits hat die Menschheit keine Zeit mehr für eine langsame Radikale Veränderung des Systems. Es sieht so aus das der König im Schach nur ein Zug vom Matt entfernt ist, egal welcher Zug getätigt werden wird.
@betamax65 Nun ich gebrauche immer gerne das Bild vom Zug der mit Volldampf auf den Abgrund zu fährt. Der Zug das ist dabei die Menschheit. Mit Parteien wie CDU, CSU, AfD, FDP schmeißen wir noch ein paar Schippen mehr Kohle ins Feuer, mit Parteien wie der SPD aber auch der Linken rasen wir offenen Auges in den Untergang und mit Parteien wie den grünen biegen wir zwar an einer Weiche ab, aber da ist dann der Weg zum Abgrund nur ein wenig länger als bei der direkten Fahrt.

Und ja das System und die Gesellschaft sind sehr träge, so wird es wohl so sein das wir das Ganze erst mal ordentlich gegen die Wand bzw. um beim Bild oben zu bleiben in den Abgrund fahren. Und dann können wir vielleicht versuchen unter sehr stark erschwerten Umständen etwas anständiges aufzubauen.

Das ändert allerdings nichts daran das wir dafür kämpfen müssen um dieses Worst-Case Szenario das inzwischen zum wahrscheinlichsten geworden zu verhindern bzw. ihn zumindest die übelsten Spitzen zu nehmen. Sprich ein 'weiter so' ist absolut unakzeptabel.
@KonstantinNotz @betamax65 Und bezüglich des Tempolimits: Ein Tempolimit von 100km/h würde wohl etwa 5,4 Millionen Tonnen pro Jahr einsparen:
www.tagesschau.de/faktenfinder…

Und es wäre quasi von heute auf morgen einrichtbar, wäre also eine sehr schnelle Maßnahme.
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