Am Dienstag erscheint hierzulande die Corona-Tracing-App. Die App selbst ist quelloffen und überprüfbar. Das gilt allerdings nicht für die API, die Google und Apple bereitstellt. Das Vertrauen in eine Corona-Tracing-App steht und fällt also mit dem Vertrauen in Google und Apple. *badummms*

@kuketzblog Wer allerdings ein Smartphone mit (Google) Android bzw. iOS nutzt, hat dieses Vertrauen bereits gegeben. Insofern ist das kein gültiges Argument für die meisten Leute, die App nicht zu installieren.

@antonius Korrekt. Alternativ Android ohne Google betreiben und die Souveränität über die eigenen Daten behalten. kuketz-blog.de/android-ohne-go

@kuketzblog ist mir bewusst, halte ich auch für eine sehr gute Idee.

Ich bin allerdings der Meinung, dass man dieses Thema nicht mit der Corona-Warn-App vermischen sollte. Das trifft den Punkt nicht so richtig.

@antonius Ein bisschen hängt es aber schon zusammen. Denn wenn man sich für ein entgoogeldes Android entschieden hat, lässt sich die App überhaupt nicht nutzen. Wer sich also für Selbstbestimmung und Freiheit entscheidet, der bleibt außen vor. Abwarten ob microG eine alternative Schnittstelle bieten wird.

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@kuketzblog Den Punkt sehe ich auch. Ich finde es auch sehr bezeichnend, wie Google und Apple durch ihre enorme Marktmacht den Lösungsansatz vorgeben konnten. Solche Entscheidungen müssen demokratisch kontrollierbar sein. (Auch wenn ich den gewählten Ansatz in diesem Fall befürworte)

Die Frage wie die Stellung von Google und Apple bei mobilen Betriebssystemen aufgelöst werden kann, stellt sich auf jeden Fall. Als Argument gegen die Corona-Warn-App taugt sie eher nicht.

@kuketzblog Und natürlich ist es kritikwürdig, dass die nun entwickelte Lösung eine Nutzung von Apple- oder Google-eigenen Betriebssystemen erzwingt.

Ein Angebot von staatlicher Stelle sollte mit freier Software funktionieren und nicht die Nutzung proprietärer Software voraussetzen.

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