Ein Großteil des Marktes stellt gerade erstaunt fest, dass es ihn offensichtlich nur deshalb gibt, weil wir mit erheblichem Aufwand die Nachfrage künstlich befeuern. Ein fragiles und verletzliches System mit all den dafür billigend in Kauf genommenen Folgen. Die wohl wesentlich interessantere und für alle Stakeholder nachhaltigere Frage wäre daher eben nicht, wie man diese künstliche Nachfrage möglichst schnell wieder hochfahren kann. Jetzt wäre jedenfalls eine gute Gelegenheit.

„Wir halten an dem Projekt fest, wir werden nicht unsere Überzeugungen aufgeben, weil die AfD uns zustimmt.“

Wenn die AfD dir zustimmt, solltest du deine Überzeugungen aber mal gründlich hinterfragen.

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AfD und Linke kooperieren in Brandenburg: Der Tabubruch von Forst dlvr.it/RXXQn2

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Wenn ich höre, wie Drosten heute sagt: „Der Konflikt mit der Bild-Zeitung hat mich extrem viel Zeit gekostet, das verzögert zur Zeit meine Wissenschaft!“ dann gehen bei mir alle Alarmglocken an, was das Standing von Wissenschaftskommunikation betrifft. twitter.com/p_humm/status/1266 twitter.com/p_humm/status/1266

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Versteht mich nicht falsch – ich finde es ziemlich cool, dass der wissenschaftsinterne Diskurs plötzlich für die Tagesmedien relevant ist. Aber wir sollten über die Form reden. Vielleicht wie früher in den „Letters“? Oder als regelmäßige Kolumne?

Wieso lese ich solche Reviews eigentlich im Tagesspiegel und nicht in einer Fachpublikation mit entsprechenden Zitationen und Quellenangaben? Wird das noch nachgereicht?

RT @c_drosten@twitter.com

Kekulé macht Stimmung. Seine Darstellung ist tendenziös. Er kennt unsere Daten nicht und zitiert falsch. Kekulé selbst könnte man nicht kritisieren, dazu müsste er erstmal etwas publizieren. tagesspiegel.de/wissen/studie-

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RT @florianaigner@twitter.com

Lustig wird's ja, wenn wir dann in ein paar Jahren die Fluglinien, die wir jetzt mit Steuergeld retten wollen, mit Steuergeld dafür entschädigen, dass wir sie aus Klimagründen dann doch stilllegen müssen.

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Ich behaupte, dass wenn wir die Katastrophe nicht abgewendet hätten, sich ebenfalls ca. 20 Prozent von der Corona-Berichterstattung getäuscht fühlen würden. Und ich befürchte, dass wir das noch in diesem Jahr herausfinden werden.

RT @tagesschau@twitter.com

Corona-Berichterstattung: 20 Prozent fühlen sich getäuscht tagesschau.de/investigativ/zap

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RT @SZ@twitter.com

Bislang konnte @realDonaldTrump@twitter.com auf Twitter ungestraft jeden Unisnn verbreiten. Diese Zeiten könnten jetzt vorbei sein. @thodenk@twitter.com berichtet. sz.de/1.4919330

🐦🔗: twitter.com/SZ/status/12655133

RT @tagesschau@twitter.com

Die Weltwetterorganisation befürchtet, dass der nördlichen Hemisphäre ein weiterer bevorsteht. Eine Sprecherin der Organisation sagte in Genf, schon die ersten Monate deuteten darauf hin, dass 2020 eines der heißesten Jahre seit Beginn der Messungen werde.

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RT @drluebbers@twitter.com

Gerade hat mich ein Augenarzt angerufen, der ein 11jähriges Mädchen mit Gehirntumor betreut. Der Heilpraktiker hatte das Erstsymptom Doppelbilder für eine energetische Dysbalance gehalten und über Wochen Globuli gegeben. DAS KIND IST JETZT BLIND. Danke Placebo, danke für nichts.

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Viele Forschende meiden Social Media aus Angst, dass ihnen das passiert. Drosten konnte sich allerdings genau deshalb zur Wehr setzen WEIL er auf Twitter aktiv ist.

Der Bullshit findet ja auch so statt. Aber es ist besser, ihn nicht unwidersprochen stehen zu lassen.

RT @preu_chris@twitter.com

II Zitierte Wissenschaftler werden vor Veröffentlichung offenbar gar nicht befragt. Ihre Erwähnungen erfahren sie offensichtlich nur noch aus Social Media.

III Über den mutmaßlichen Anruf muss man denke ich nichts sagen. Das hat nichts mehr mit journalistischer Arbeit zu tun.

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RT @miriam_vollmer@twitter.com

Wie viele Menschen ein Problem damit haben, dass Wissenschaft nicht endgültige Wahrheiten produziert, sondern einen Prozess aus These und Antithese voraussetzt, zeigt, dass man in Deutschland zu spät lernt, wie Wissenschaft funktioniert, oft erst in der Diss.

🐦🔗: twitter.com/miriam_vollmer/sta

Fachpublikationen sind stark codiert und formalisiert. Das macht sie für Außenstehende schwer verständlich, aber es hilft Fachleuten, die Arbeit zu durchdringen. Auf einem guten Paper kann man Jahre neuer Forschung aufbauen. Das hat Bild offenbar weder gewusst noch interessiert.

RT @kuehnalex@twitter.com

.@BILD@twitter.com unterstellt dem Virologen @c_drosten@twitter.com „fragwürdige Methoden“. Die im Artikel als Kronzeugen zitierten Wissenschaftler sind entsetzt. Mein Interview mit Professor @JoergStoye@twitter.com jetzt auf @derspiegel@twitter.com

spiegel.de/wissenschaft/medizi

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Wenn die Kampagne der Bild gegen @c_drosten@twitter.com dazu führt, dass offenbar noch mehr Leute aus der Wissenschaft an die Öffentlichkeit treten, dann hat es wenigstens etwas gutes.

Es braucht viel mehr Aufklärung, gerade in dieser Zeit. Danke für dieses Interview, Herr Stoye!

RT @JoergStoye@twitter.com

spiegel.de/wissenschaft/medizi

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RT @Natascha_Strobl@twitter.com

Der richtige Schaden ist aber unserer: da kommt ein Wissenschaftler raus aus dem Elfenbeinturm Academia und erklärt uns etwas (in einer Krisensituation noch dazu). Und zum Dank wird er in seiner Reputation vernichtet. Das wird sehr viele Weitere abschrecken- das ist sehr schlecht

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RT @c_drosten@twitter.com

Der Bild-Reporter hat unseren englischsprachigen Mathematiker am Telefon in die Irre geführt. Er bekam die Auskunft, dass wir grade an einem Update der Studie arbeiten, das aber das Ergebnis nicht ändert. Daraus wird dann eine interne Kritik gemacht bild.de/politik/inland/politik

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