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Unpopular opinion: Ich finde nicht, dass jemand mit meinem Einkommen für 9€ im Monat den ÖPNV unbegrenzt nutzen können sollte. Ich kann und sollte dafür mehr bezahlen.

Können wir bitte ein Modell finden, das nicht (auch) zu mobileren besser Verdienenden umverteilt?

@patrick Vorschlag: um immer wiederkehrende Prüfungen zu vermeiden kaufe pro Monat mehrere 9€ Tickets.

Ja, mir ist bewusst dass das dann von Goodwill abhängt. Mir fällt nur keine andere Methode ein, die nicht massiv Aufwand verursacht. Wer würde das prüfen und ich Stelle es mir komisch vor, wenn man dann anhand des Tickets auf die finanziellen Mittel schließen kann.

Ich bin durchaus Anhänger von der Idee dass jemand mit mehr finanziellem Spielraum mehr beiträgt.

@flost warum kann es nicht so ähnlich wie die GKV organisiert sein? Der Arzt, zu dem ich gehe, weiß ja auch nicht, welchen KV-Beitrag ich zahle, wenn ich meine Karte in sein Lesegerät stecke.

@patrick OK, ist ein Ansatz. Wie soll das dann umgesetzt werden? Alle bekommen ein Jahresticket zugeschickt und es werden 1% (rein fiktiver Ansatz, mir geht's ums System) vom Lohn einbehalten? Damit wird die Finanzierung noch Einkommen gestaffelt und alle ohne bekommen trotzdem ein Ticket.

Bliebe die Frage was mit finanziellem Spielraum passiert, der nicht von der Arbeit kommt.

Offen wäre dann noch wie Preise für Personen gestaltet werden, die nicht in Deutschland Lohn beziehen. Aber unser Konzept ist ja erst im Entstehen

@flost ich wurde "drüben" darauf verwiesen, dass die "gerechteste" Option wohl eine reine Steuerfinanzierung wäre, da diese letztlich Progression schon mit am besten abbildet. Ich habe leichte Vorbehalte (insbesondere wegen unterschiedlicher Besteuerung von Arbeit und Kapitalerträgen), aber das Argument hat wohl nen Punkt.

@patrick hmm. Ja. Evtl. Das führt in eine andere Diskussion. Steuergerechtigkeit.

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